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(ots) Genau richtig reagiert und sofort die Polizei verständigt hat ein Mann in der vergangenen Woche in Freiburg DE. Unbekannte Täter hatten den 77-Jährigen am 7. April angerufen und sich als Polizeibeamte ausgegeben.

Angeblich habe es in der Nachbarschaft einen Einbruch gegeben. Bei einem festgenommenen Täter habe man einen Notizzettel mit der Adresse des Angerufenen gefunden. Der Geschädigte wurde am Telefon von den falschen Polizeibeamten nach Wert- und
Bargeldbeständen gefragt und aufgefordert, diese zu übergeben. Der 77-Jährige liess sich durch die Täter jedoch nicht in die Irre führen und verständigte die Polizei. Bei einer vereinbarten Geldübergabe konnte eine Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden. Gegen die 28-Jährige wird nun ermittelt.

Betrugsversuche mit dieser oder ähnlichen Maschen kommen häufig vor. So verhält man sich richtig, wenn man von mutmasslichen Betrügern angerufen werden:

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. Beim geringsten Verdacht rufen Sie bitte sofort Ihre Polizei über die kostenlose Notrufnummer.
- Seien Sie achtsam, wenn Sie am Telefon oder Computer nach hohen Geldbeträgen oder sonstigen Wertsachen gefragt werden. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
- Die Polizei und Bankinstitute fragen Sie nie nach Wertsachen oder Geldbeträgen. Beenden Sie umgehend das Gespräch und rufen Sie die echte Polizei an.
- Seien Sie gewiss: Ärzte verlangen für angebliche Notbehandlungen im Zusammenhang mit Corona keine Bezahlung.
- Wird Ihnen mitgeteilt, ein naher Verwandter oder Bekannter befinde sich in einer Notlage (Unfall mit Todesfolge verursacht, Immobilienkauf, Autokauf etc.), beenden Sie das Gespräch und nehmen Sie umgehend Kontakt zu der von den Anrufern genannten Person auf, um den Sachverhalt zu klären.
- Warnen Sie als Sohn, Tochter, Enkel etc. insbesondere Ihre älteren Angehörigen vor den aktuellen Betrugsmaschen. Treffen Sie innerhalb Ihrer Familie Absprachen.
- In allen oben genannten Fällen nehmen Sie bitte Kontakt mit der Polizei über die kostenlose Notrufnummer auf.

Am 7. April waren der Polizei bis zum Abend rund zehn weitere Betrugsversuche mit der Masche «falscher Polizeibeamter» gemeldet worden. Bis auf einen Fall in Maulburg (Landkreis Lörrach) ereigneten sich die Betrugsversuche alle im Stadtgebiet Freiburg. In keinem der Fälle kam es nach derzeitigem Kenntnisstand zu einer Geldübergabe.

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