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(pd) Bundespräsident Guy Parmelin hat heute zusammen mit Bundesrat Ueli Maurer und Bundesrat Alain Berset Vertreter und Vertreterinnen der Tourismusbranche sowie der Kantone zu einem virtuellen Tourismusgipfel empfangen. Der Austausch diente dazu, die aktuelle Situation und die weiteren Aussichten für den Tourismus zu analysieren sowie die Massnahmen zur Krisenbewältigung mit Fokus auf die Härtefallmassnahmen zu diskutieren.

Die Tourismusbranche ist von der Covid-Pandemie besonders betroffen. Schätzungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO zeigen, dass die gesamte Nachfrage im Tourismus in den Wintersportgebieten während den Festtagen 2020/2021 im Vorjahresvergleich um rund einen Drittel zurückgegangen ist. Auch die Stadthotellerie leidet weiterhin unter massiven Nachfrageeinbussen. Betreffend die weitere Entwicklung der touristischen Nachfrage im laufenden Jahr bestehen nach wie vor grosse Unsicherheiten.

Zur Abfederung der negativen Auswirkungen der Covid-Pandemie setzt der Bundesrat eine breite Palette an Massnahmen um. Dank Kurzarbeitsentschädigungen und Corona-Erwerbsersatz ist es gelungen, einen grossen Teil der Umsatzeinbussen aufzufangen. Den von der Krise besonders stark betroffenen Betrieben stehen darüber hinaus die Härtefallprogramme der Kantone zur Verfügung, bei welchen der Bund den grössten Kostenanteil finanziert. Die Anspruchsvoraussetzungen dafür sind jüngst stark gelockert worden, sodass die Bedürfnisse von Saisonbetrieben besser berücksichtigt werden. Auch weitere Anpassungen am Härtefallprogramm kommen der Tourismusbranche entgegen. So gelten bspw. Hotelrestaurants als Härtefall, wenn eine Spartenrechnung vom Kanton anerkannt wird und die Sparte Restaurant einen Umsatzrückgang von mindestens 40 Prozent aufweist. Nun arbeiten die Kantone mit Hochdruck an der Umsetzung. Gleichzeitig prüfen das Eidgenössische Finanzdepartement und das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung die noch offenen Fragen bei Tourismusbetrieben. Alle Abfederungs-Instrumente werden – abhängig davon, wie sich die Situation entwickelt – laufend überprüft und bei Bedarf entsprechend angepasst.

Bundespräsident Guy Parmelin hat einen nächsten Tourismusgipfel für Mai 2021 in Aussicht gestellt. Dannzumal soll auf die touristische Wintersaison 2020/2021 zurückgeblickt werden und es soll ein Austausch über die vorgesehene Berichterstattung über die mehrjährige Tourismusstrategie sowie mögliche Massnahmen seitens der Tourismuspolitik zur Unterstützung des «Restarts» des Tourismus nach Abklingen der akuten Pandemiephase geführt werden.

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